15.01.2015

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ABCSG 41/OlympiA: Erste Patientin randomisiert!

Heute wurde die erste Patientin in die Olaparib-Studie der ABCSG eingeschlossen.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Leopold Öhler vom KH St. Josef in Wien darf diese Erfolgsmeldung für sich verbuchen, und hatte also die erste österreichische Patientin für die multizentrische Phase-III-Parallelgruppenstudie. Sechs weitere Zentren sind in Österreich bereits für ABCSG 41/OlympiA freigeschalten.

Insgesamt machen 21 Länder auf fünf Kontinenten bei der doppelblinden Studie mit, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Olaparib im Vergleich zu Placebo als adjuvante Behandlung von PatientInnen mit BRCA-Keimbahnmutationen und HER2-negativem Hochrisiko-Brustkrebs beurteilen soll. Wichtig ist, dass die PatientInnen eine definitive lokale und neoadjuvante bzw. adjuvante Behandlung abgeschlossen haben.

Nationaler Coordinating Investigator ist ABCSG-Vorstandsmitglied Univ.-Prof. Dr. Christian Singer vom Brustgesundheitszentrum Wien. „Wir können in allen Zentren, die bei dieser Studie mitmachen, triple-negativen Mammakarzinom-PatientInnen sehr rasch einen BRCA-Test und eine PARP-Inhibitor-Therapie anbieten. Schon allein deshalb kann es für TNBC-PatientInnen hilfreich sein, in die Studie eingeschlossen zu werden“, ruft Prof. Singer zur Randomisierung auf. Bei dieser Studie können übrigens auch männliche Brustkrebspatienten eingeschlossen werden.


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