Rekrutierungsende bei ABCSG 43/INSEMA

26.04.2019

Mit 24. April 2019 wurde die letzte Patientin in diese prospektive chirurgische Studie eingebracht, somit ist die Rekrutierungsphase nun mit insgesamt 5.505 Teilnehmerinnen beendet.

In Österreich hat unter anderem das Zentrum von Univ.-Prof. Dr. Roland Reitsamer an dieser Studie teilgenommen, und seit Anfang März 2016 sehr engagiert Patientinnen eingeschlossen – Salzburg war konstant unter den besten 10 Recruitern gelistet.
An dieser Stelle gebührt allen teilnehmenden ABCSG-Zentren ein großes Dankeschön, dass sie sich an diesem herausfordernden Projekt mit derart großem Einsatz beteiligt haben!

Diese Studie wird vom Universitätsklinikum Rostock geleitet, die ABCSG hat eine unterstützende Funktion bei der Koordination bzw. Kommunikation mit der German Breast Group (GBG) und der Uniklinik Rostock übernommen.

ABCSG 43/INSEMA geht der Frage nach, ob man bei klinisch und sonografisch unauffälliger Axilla auf die Sentinel-Lymphknoten-Biopsie (SLNB) verzichten kann. Die erste Randomisierung wurde nur in Deutschland und Salzburg durchgeführt und teilte die Patientinnen im Verhältnis 1:4 in die Arme „keine SLNB“ bzw. „SLNB“.

In einer zweiten Randomisierung wurden jene Patientinnen, die eine SLNB erhalten haben und maximal 1-3 Makrometastasen in den Wächterlymphknoten aufweisen, randomisiert zwischen Axilladissektion (ALND) und Verzicht auf dieselbe. Patientinnen mit 4 oder mehr befallenen Sentinel-Lymphknoten wurden per ALND komplett operiert.
Primärer Endpunkt ist das invasive krankheitsfreie Überleben nach brusterhaltender Operation. 



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