14.10.2011

POSYTIVE NACHRICHTEN

ABCSG-28: 1. Patientin in der Steiermark randomisiert

5 Patientinnen wurden bereits von der Universitätsklinik für Chirurgie und der Abteilung für Gynäkologie der Meduni Wien in die ABCSG-Studie 28/POSYTIVE randomisiert. Bei der Studie geht es darum, ob es besser für primär metastasierte Brustkrebspatientinnen ist, wenn der Primärtumor operativ entfernt wird. Kürzlich konnte die 6. Patientin, die erste Patientin aus der Steiermark (Uniklinik Graz, Gyn) zur Studienteilnahme gewonnen werden.

Noch sind nicht alle teilnehmenden Zentren freigeschaltet. 15 sollen es insgesamt werden, damit sich die Patientinnen österreichweit beteiligen können. Es wird allerdings nicht leicht geeignete Patientinnen zu finden, denn in Österreich gibt es nur einige wenige, die die Einschlusskriterien der Studie 28 erfüllen werden. Teilnehmen können nur primär metastasierte Mammakarzinompatientinnen, bei denen keine Vortherapie stattgefunden hat und deren Brustkrebs auch kein Rezidiv ist. Hypothetisch könnte es sinnvoll sein, diesen Primärtumor operativ zu entfernen.

Man geht davon aus, dass durch die Operation Krebsstammzellen bzw. vom Primärtumor ausgehende Signale ausgeschaltet werden können und dies zu einem verbesserten Gesamtüberleben führt.


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