08.06.2017

ABCSG 28

ABCSG 28/POSYTIVE am ASCO

Am Sonntag, 4. Juni 2017, wurden beim Meeting der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago die ersten Ergebnisse von ABCSG 28/POSYTIVE präsentiert.

Der onkologische Outcome signalisiert, dass Frauen mit metastasiertem Mammakarzinom nicht von einer Operation profitieren, die vor einer systemischen Therapie durchgeführt wird. Univ.-Prof. Dr. Florian Fitzal präsentierte die Studie, deren Leiter er auch war und meint dazu: „Unsere Arbeit zeigt, dass eine OP den betroffenen Frauen keinen Überlebensvorteil verschafft. Das heißt, dass man vielen von ihnen im Sinne der besseren Lebensqualität den belastenden Eingriff ersparen kann. Das könnte zu einem Paradigmenwechsel in der Therapie des primär metastasierten Mamakarzinoms führen.“

ABCSG 28 untersuchte, inwieweit eine sofortige operative Entfernung des Tumors vor der Gabe der systemischen Therapie die Behandlung beeinflusst. Im den letzten Jahren galt diese Methode als mögliche Behandlungsstrategie beim primär metastasierten Mammakarzinom. Die wissenschaftliche Basis für dieses Vorgehen waren retrospektive Studien, die zeigten, dass eine Operation das Überleben um bis zu 50 Prozent verbessern könnte.

derstandard.at


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