19.06.2012

2. Round Table zur ABCSG-Studie 28

POSYTIVE Fortsetzung der Diskussionsrunde in Wien

Mit dem 2. Round Table in Wien fand die Diskussionsrunde zur Studie ABCSG-28 (POSYTIVE) seine Fortsetzung. Diesmal, um alle Wiener Zentren, die Brustkrebspatientinnen behandeln, auf die neue Studie, ihre interessante wissenschaftliche Fragestellung und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufmerksam zu machen. Knapp 15 BrustkrebsexpertInnen fanden sich dazu Mittwochabend im SKY7 ein.

Mit dieser ersten chirurgischen prospektiven Studie geht die ABCSG der Frage nach, ob bei primär metastasierten Brustkrebspatientinnen die Tumoroperation ein besseres Überleben bringt. Das Patientenkollektiv der Studie ist selten, die Rekrutierung schwierig – daher ist für das Gelingen die Unterstützung aller Wiener-Zentren, die Brustkrebspatientinnen mit dieser Diagnose behandeln, notwendig.

Vor diesem Hintergrund und dem Ziel, das translationale Begleitprogramm näher vorzustellen und über die Möglichkeiten der Kooperation zu diskutieren, wurde der 2. in dieser Form stattfindende Round Table durch Coordinating Investigator Univ.-Prof. Dr. Florian Fitzal eröffnet. Zu Beginn sprach Univ.-Prof. Dr. Günther Steger einführende Worte über die medizinischen Hintergründe der Studie. Mit der Vorstellung des Studienprotokolls durch Univ.-Prof. Dr. Christian Singer war die Diskussion bereits voll im Gange und erreichte nach der Präsentation der aktuellen Einbringungszahlen ihren Höhepunkt.

Ähnlich der Talk Runde in Graz Anfang des Jahres, tauchten auch beim Wiener Round Table Fragen der Praktikabilität auf und wurden ausreichend diskutiert. Nur wenige Brustkrebspatientinnen kommen für eine Teilnahme an der POSYTIVE-Studie pro Jahr in Frage. Eine Herausforderung, die jedoch durch Zusammenarbeit aller österreichischen Zentren zu bewältigen ist. Der deutliche Rekrutierungsanstieg kurz nach Start des ersten Round Tables zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind – die nächste Diskussionsrunde kommt gewiss!


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