05.06.2012

ABCSG-39/APHINITY in Österreich

Elf ABCSG-Studienzentren nehmen teil

Verbessert eine Kombination von Trastuzumab und Pertuzumab die Effektivität der adjuvanten Brustkrebstherapie? Dieser Frage geht die internationale APHINITY-Studie nach, an der sich – mit Österreich – jetzt 25 Länder beteiligen. Dieser Tage wurden die ersten Patientinnen gescreent.

Monoklonale Antikörper in der Tumortherapie haben die Prognose vieler KrebspatientInnen verbessert. In der adjuvanten Behandlung des Her2-positiven Mammakarzinoms ist hier vor allem Trastuzumab zu nennen. Dieser Antikörper bindet an die extrazelluläre Domäne des Her2-Rezeptors. In Kombination mit Pertuzumab, das als Her2-Dimerisierungshemmer die Weiterleitung von Zellsignalen blockiert, könnte die bewährte Therapie – bei guter Verträglichkeit – die Effektivität der adjuvanten Behandlung weiter verbessern. Dies ist – kurz zusammengefasst – die Grundlage, auf der die internationale APHINITY-Studie basiert. Seit Anfang Mai beteiligt sich die ABCSG an dieser interessanten Studie. Elf Zentren nehmen teil, insgesamt sollen 73 Studienpatientinnen in Österreich rekrutiert werden – international 3.806 Patientinnen. Univ.-Prof. Dr. Günther Steger ist als Coordinating Investigator der Studie in Österreich für die Durchführung verantwortlich.


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