ABCSG 50/BRCA-P: Schon drei Frauen randomisiert!

16.07.2019

Bereits am 8. Juli 2019 konnte das Zentrum von Principal Investigator Univ.-Prof. Dr. Christian Singer, MPH „First Patient In“ vermelden – ein toller Erfolg, vor allem wenn man bedenkt, dass die Initiierung erst eine Woche davor stattgefunden hat!

Und damit die Erfolgsmeldungen gar nicht mehr aufhören, konnten kürzlich auch gleich zwei weitere Frauen zur Teilnahme an dieser wichtigen und spannenden Präventionsstudie der Phase III animiert werden. Somit wurden in sehr kurzer Zeit bereits drei gesunde Frauen mit einer BRCA1-Keimbahnmutation eingeschlossen, weitere potenzielle Teilnehmerinnen befinden sich gerade im Screening.

ABCSG 50/BRCA-P untersucht, ob die präventive Gabe des (bereits zugelassenen) Osteoporosemedikaments Denosumab das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, verringern kann. In dieser Studie gibt es zwei Behandlungsarme, in einem erhalten die Teilnehmerinnen 120mg Denosumab als subkutane Injektion (alle 6 Monate für insgesamt 5 Jahre), im Kontrollarm erhalten die Frauen im gleichen Rhythmus ein Placebo.

Insgesamt 2.918 gesunde Frauen mit einer BRCA1-Mutation sollen weltweit randomisiert werden, neben Österreich sind auch Australien, Deutschland, Israel, Spanien, UK und die USA beteiligt. In Österreich sind vier Zentren vorgesehen, außer in Wien noch in Graz, Salzburg und Linz. Die ABCSG führt diese Studie mit lokalen Sponsoren durch und hofft, mit dieser internationalen Studie endgültig herauszufinden, ob Denosumab bei Frauen mit BRCA1-Mutation eine positive Wirkung auf das mit dieser Mutation erhöhte Brustkrebserkrankungsrisiko haben könnte.

Foto: shutterstock



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