15.10.2012

Wieder abcsg.future-StipendiatInnen am ESMO

Eine von ihnen, Dr. Ruth Exner, berichtet in einem Kurzinterview

WIE HABEN SIE DIE TAGE AM ESMO-KONGRESS 2012 IN WIEN ERLEBT?

Obwohl ich schon letztes Jahr am ESMO in Stockholm teilnehmen durfte war ich auch jetzt in Wien sehr beeindruckt von diesem großen internationalen Kongress mit über 16.000 Teilnehmern und den Vorträgen und Sessions der Top-Experten auf dem Gebiet der medizinischen Onkologie, wobei ich vor allem an den Symposien zu Mamma- und Colorektalkarzinom teilgenommen habe.

WAS WAR AUS IHRER SICHT EIN KONGRESS-HIGHLIGHT?

Aus meiner Sicht waren die zahlreichen educational sessions über moleculare Marker oder neoadjuvante Therapie beim Mammakarzinom sehr lehrreich, außerdem war sicherlich die Präsentation der Ergebnisse der HERA-Studie über die adjuvante Trastuzumab-Therapie eines der Highlights.

Großartig fand ich die Aufführung des Stückes „2084“ von Prof. Michael Baum, wo u.a. Martine Piccart, Nadia Harbeck, Michael Gnant und Peter Dubsky mitspielten. Beleuchtet wurden hier vor allem die durch EU-Bürokratie erschwerte klinische Forschung und übertriebene Screening-Programme. Verschiedene zukünftige Patiententypen wurden in genialen Szenen dargestellt, mit denen sich der Onkologe im Jahr 2084 auseinanderzusetzen hat.

AN WELCHER STELLE DER INTERNATIONALEN KONGRESSE RANGIERT FÜR SIE DER ESMO? WÜRDEN SIE DEN KONGRESS WIEDER BESUCHEN?

Der ESMO rangiert für mich an einer der ersten Stellen internationaler Kongresse und ich würde diesen Kongress selbstverständlich gerne wieder besuchen. Ich habe in diesen Tagen sehr viel über den aktuellen Stand onkologischer Diagnostik und Therapie erfahren und zahlreiche ausgezeichente Vorträge internationaler Experten gehört.

ÜBER WELCHE ABCSG.FUTURE-UNTERSTÜTZUNG WÜRDEN SIE SICH IN ZUKUNFT FREUEN?

Ich bin sehr froh, beim heurigen ESMO in Wien von ABCSG.FUTURE Unterstützung bekommen zu haben und würde mich über weitere Förderung bei internationalen Kongressen sehr freuen – vielleicht eines Tages beim ASCO oder bei der San Antionio Breast Cancer Conference…


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