19.12.2008

San Antonio: Neue Ergebnisse zu ABCSG-8 Überlebensvorteil für die Sequenz-Patientinnen

Neueste Forschungsergebnisse zu ABCSG-8 zeigen eindrucksvoll, dass bei der Behandlung von postmenopausalen Brustkrebspatientinnen mit hormonrezeptorpositiver Erkrankung im Hinblick auf Überlebensvorteile die sequentielle Behandlung mit Tamoxifen gefolgt von Anastrozol einer alleinigen Tamoxifentherapie klar überlegen ist. Die Zahl der Todesfälle nach Brustkrebs sank im Behandlungsvergleich um 23 Prozent.

Prof. Jakesz: „Wir haben im Rahmen der Studie 8 der ABCSG eine Kombination von zwei Jahren Tamoxifen gefolgt von einer dreijährigen Behandlung mit Anastrozol untersucht und dabei besonderes Augenmerk auf das rezidivfreie Überleben der Patientinnen sowie ihr Gesamtüberleben gelegt. Dabei zeigte sich bald, dass die Vorzüge der Behandlungsform mit dem Aromatasehemmer so beeindruckend waren, dass es den Patientinnen freigestellt wurde, von alleiniger Tamoxifentherapie auf die „Sequenz“ umzusteigen.“ Die Wirksamkeit dieser Art der Behandlung wurde bei einer detaillierten Analyse der Studienergebnisse nachhaltig bestätigt, die Prof. Jakesz vergangenes Wochenende auf dem renommierten Brustkrebssymposium in San Antonio (USA) präsentierte.

Für die Auswertung wurden die Daten von 2922 Patientinnen berücksichtigt, bei denen durch diese Therapiefolge die Anzahl der Rezidive um 21 Prozent gesenkt werden konnte. Noch eindrucksvoller ist die Steigerung der Überlebenschancen: Die Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs ging um 23 Prozent zurück!


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