12.08.2013

Mit abcsg.future zum ASCO 2013


(v.l.n.r.; Panhofer, Dubsky, Bartsch)

Dr. Tadeusz Panhofer von der MUW berichtet von seinen Kongresseindrücken

Das diesjährige Stipendium im Rahmen des abcsg.future-Programms ermöglichte Dr. Panhofer am ASCO (Annual Meeting of the American Society of Clinical Oncology) 2013 in Chicago den neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich des Mammakarzinoms aus nächster Hand zu erfahren. Als Mentor stand ihm Priv. Doz. Dr. Rupert Bartsch zur Seite.

Begeistert von den Eindrücken des internationalen Kongresses berichtet Dr. Panhofer:

„Motto des Kongresses war “Building Bridges to Conquer Cancer”. Der Kongress war beeindruckend groß mit zahlreichen Parallelveranstaltung und den großteils weitläufigen Vortragssälen.

Prof. Gnant konnte uns in beeindruckender Weise klarmachen: Das von PAM50, einem multigenetischen Test und Prognose Tool,  errechnete Rezidiv-Risiko und die Rezidivrisikogruppen wie auch die intrinsischen Subtypen liefern verlässliche prognostische Informationen. So kann man Patientinnen mit geringem Risiko eine adjuvante Chemotherapie ersparen, trotz positiver Lymphknoten. In der Plenary Session wurde nach fesselnden Vorträgen über Wege, die Medikamentenresistenzen zu brechen, und Studien zu Bevazizumab und Sorafenib, die ATTom Studie: 10 versus 5 Jahre Tamoxifen präsentiert.                                                   

Resumierend schlagen wir Brücken zwischen verschiedenen Substanzen im HER2 positiven Setting und wir kämpfen gegen Resistenzen und erweitern unsere Grenzen. In der Chirurgie brechen wir zunehmend die Brücken ab zur Axilladissektion und kämpfen mit Genanalyse Tools gegen Overtreatment.

Ich kann nur Jede(n) ermutigen, sich für ein Stipendium zu bewerben, um in die aufregende Welt der Internationalen Onkologischen Kongresse zu tauchen, ganz nach dem Motto: Build Bridges and Conquer Cancer!“


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