04.10.2013

Sebastian Noitz
Dr. Sebastian Noitz

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ECCO

Mit abcsg.future beim ECCO in Amsterdam

Stipendiat Dr. Sebastian Noitz berichtet von seinen Eindrücken bei diesem wichtigen Onkologie-Kongress.

Im Rahmen des abcsg.future-Programms konnte diesmal Dr. Sebastian Noitz, der im Brustgesundheitszentrum im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz unter der Führung von Priv.-Doz. DDr. Michael Knauer tätig ist, am European Cancer Congress 2013 in Amsterdam teilnehmen. Der engagierte junge Arzt interessierte sich vor allem für die Breast-Cancer-Sessions, deren Inhalte er auch in seinen beruflichen Alltag integrieren kann.

Im Interview berichtet Dr. Noitz von seinen Eindrücken und der hilfreichen Unterstützung seines Mentors vor Ort, Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Rupert Bartsch, Onkologe an der MedUni Wien.

Wie haben Sie den Kongress erlebt?

Der ECCO-ESMO-Kongress in Amsterdam war ein sehr informatives und spannendes Erlebnis. Für mich war es die erste Teilnahme an so einem großen Event und gleichzeitig der erste Besuch in dieser Stadt. Die Stimmung am Kongress war einzigartig, die meisten Sessions gut durchstrukturiert und interaktiv.

Wie gut konnten Sie sich auf dem Kongress zurechtfinden?

Die Orientierung am Kongress war relativ unkompliziert, vor allem in Kombination mit der App, dem sehr freundlichen Personal und den elektronischen Wegangaben.

Was waren für Sie die Highlights?

Die Highlights für mich persönlich waren die Präsentation der AMAROS-Studie, bei der bei befallenem Sentinel-Lymphknoten Radiotherapie der Axilla mit kompletter  Lymphknotendissektion verglichen wird, und die am Nachmittag folgende Panel-Diskussion mit dem Titel „The house believes that axillary dissection should be avoided in patients with positive sentinel node“, wo unter anderem auch Österreich mit Professor Gnant stark vertreten war. Die radio-onkologische Präsentation von Professor Orecchia aus Italien über die intraoperative Radiotherapie (IORT) war sehr interessant, vor allem, weil bei uns in Linz demnächst mit dieser zusätzlichen Therapie begonnen wird.

Konnten Sie von einem Mentor als Begleiter durch den Kongress profitieren?

Mein Betreuer Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Rupert Bartsch hat mich sehr gut durch den gesamten Kongress geführt, mit mir einzelne Studien durchbesprochen und auch kritisch betrachtet. Ein Mentorensystem würde ich auch für die Zukunft sehr weiterempfehlen.

Ich möchte mich sehr herzlich für dieses Stipendium bedanken. Es war eine sehr große Bereicherung für meine weitere medizinische Laufbahn!


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