
Das war „Science into Practice” der ABCSG Colorectal Branch Salzburg, 17. Juni 2026
18.06.2026Am 17. Juni fand in Salzburg im Imlauer Hotel Pitter die Darmkrebs-Fortbildung „Science into Practice“ unter dem Motto „Kolorektalkarzinom – Kontroversen im kurativen Setting“ statt.
Der Abend widmete sich aktuellen und teilweise kontrovers diskutierten Fragestellungen der kurativen Therapie des Kolorektalkarzinoms und bot ein hochkarätig besetztes, interdisziplinäres Programm mit internationaler Beteiligung.
Unter der wissenschaftlichen Leitung von Assoc. Prof. Dr. Lukas Weiss, PhD (Salzburg) und der Co-Moderation von Priv.-Doz. Dr. Gudrun Piringer, MSc (Linz) wurde für 45 Teilnehmer:innen ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Den Auftakt bildeten Vorträge zu aktuellen Strategien in der Behandlung des Kolonkarzinoms. Professor Jenny Seligmann (Leeds, UK) beleuchtete die Rolle der neoadjuvanten Therapie und deren Indikationsstellung bei lokal fortgeschrittenem Kolonkarzinom. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Gerald Prager (Wien) stellte Aspekte der Konversionstherapie sowie das therapeutische Ansprechen in den Mittelpunkt. Univ.-Prof. Dr. Reto Bale (Innsbruck) erweiterte den ersten Programmblock um die Möglichkeiten und Grenzen lokaler Therapieverfahren bei Lebermetastasen.
Nach einer kurzen Pause folgte eine lebhafte und engagierte Diskussion zur Rolle der HIPEC. In den Impulsvorträgen stellte OA Priv.-Doz. Dr. Tarkan Jäger (Salzburg) die Pro-Position dar, während OA Dr. Bernhard Doleschal (Linz) die Contra-Position erläuterte. Die anschließende Podiumsdiskussion mit OÄ Dr. Karin Strohmeyer (Graz) zeichnete sich durch eine offene, und lebendige Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Standpunkten aus. Die fachlichen Argumente wurden mit großer Präzision, aber auch mit einer spürbaren Leichtigkeit und Humor im Diskurs vorgetragen, was zur besonders entspannten Atmosphäre des Abends beitrug.
Auch wenn Professor Seligmann und Assoc. Prof. Prager virtuell zugeschaltet waren, tat dies der inhaltlichen Qualität des Abends keinen Abbruch und ermöglichte eine nahtlose Einbindung der internationalen Perspektive.
Den Abschluss bildete ein geselliges Get-together, das den Rahmen für vertiefende Gespräche und persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre bot.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Referent:innen, Diskutant:innen und Teilnehmer:innen für ihr Engagement sowie bei unseren Sponsoren AbbVie, Amgen, Bristol Myers Squibb, GSK, Lilly, Merck, MSD und Servier für die Unterstützung dieses Fortbildungsabends.



























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