ASCO 2011: ABCSG noch einmal vertreten

06.06.2011

Dr. Georg Pfeiler präsentiert in einer Poster Discussion Session neue Untersuchungen zu BMI und endokriner Therapie.

Der zweite Wissenschafter aus dem Kreis der ABCSG, der vor dem internationalen Fachpublikum neue Forschungsresultate präsentiert, ist der junge Nachwuchsprüfarzt Dr. Georg Pfeiler. Er sorgte bereits vor einem Jahr für Aufsehen. Der Gynäkologe untersuchte, wie weit Übergewicht der Patientinnen die Effektivität des Aromatasehemmers bei der Behandlung beeinflusst. Dabei griff er auf die Daten aus der Studie ABCSG-12 zurück.

Dr. Pfeiler: „Tatsächlich konnten wir durch die Analyse der ABCSG-12 nachweisen, dass übergewichtige Frauen (BMI >= 25 kg/m²), die mit Anastrozol therapiert wurden, ein schlechteres DFS und OS aufwiesen als normalgewichtige Patientinnen. Bei Frauen, die mit Tamoxifen behandelt wurden, konnte dieser Effekt nicht nachgewiesen werden.“

Weitere Untersuchungen, deren Details von Dr. Pfeiler nunmehr in Chicago vorgestellt werden, gingen der Frage nach, wie weit dynamische Veränderungen des Gewichtes während der endokrinen Therapie Einfluss auf den Effekt der Behandlung haben. Das Ergebnis: Entscheidend ist das Ausgangsgewicht, ob die Patientinnen während der Therapie zu- oder abnehmen, spielt keine besondere Rolle.



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